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Wassermusik

Kurzbeschreibung

Händels original Handschrift

Händels Wassermusik in einer modernen Bearbeitung

Wer in Händels "Wassermusik" die tonkünstlerische Darstellung von Brunnen, Bächen, Flüssen oder gar des Meeres zu finden glaubt, muss lange suchen. Ihren Namen verdanken die drei unter diesem Titel "Wassermusik" zusammengefassten Suiten nicht programmatischen Vorgaben, sondern der Tatsache, dass sie auf der Themse gespielt wurden.

Die Themse konnte ich nicht bieten, wohl aber die Vechte in Nordhorn und eine bis ans Wasser reichende Bühne. Allerdings erklang die Wassermusik nicht in gewohnter Weise, sondern ich einem Arrangement, das ich speziell für diesen Abend geschrieben habe.

Händels Musik wurde nicht, wie üblich, von einem traditionellen Orchester gespielt, sondern es kamen auch Instrumente, wie Synthesizer, E-Gitarre, E-Bass und elektronisches Drum-Set zum Einsatz.

Das Kammerorchester „Twents Kamer Orchest" unter der Leitung von Carel Brainich sorgte zusammen mit Wolfgang Eichler (Synthesizer), Mathias Bangert (Bass), Ulf Stricker (Drums) und mir (Gitarre), für ein aufregendes Klangerlebnis.

Da, wo am Nordhorner Markt mal ein Hafen war, gibt es heute noch eine stufenweise bis hinunter ans Wasser reichende Terrasse. Diese wurde am Samstag, den 11. Juni 2005 zur Musik-Bühne umgebaut. Abends um 21.30 Uhr konnte das Spektakel erst beginnen, da für die Lightshow etwas Dunkelheit benötigt wurde. Denn parallel zur Erstellung des Notenarrangements entwarf ein Team des THW Osnabrück unter der Leitung von Burkhard Müller eine zu diesem Arrangement passende Wassershow. Eine aus beleuchteten Wasserfontänen bestehende 15 Meter lange Wasserorgel wurde am Samstagmorgen in die Vechte gelassen um am Abend am Abend synchron zur Musik das Ereignis um die visuelle Dimension zu bereichern.

Die Stücke bestehen aus den Originalsätzen von Händels Wassermusik und aus 6 zusätzlichen Interludes, die ich dazu geschrieben hat. Die Interludes greifen die Motive der originalen Wassermusik auf und lassen sie in der Weise heutiger Instrumente und Spielweise erklingen. Original und Bearbeitung wechseln sich während des Konzertes miteinander ab und verschmelzen zu einem einzigen 45-minütigem Musikstück. Die Musiker stehen direkt nebeneinander. Zwischen den Musikstilen befinden sich allerdings mittlerweile 250 Jahre.